1. Warum Kaninchen und Schlangen?

Hi there.
Es gibt ein paar Dinge in meinem Leben, die würde ich gerne anpacken, tu’s aber nicht. Oder nur sehr halbherzig, oder kehre auf halbem Wege doch wieder um. Ich erstarre davor wie das Karnickel vor der Schlange. Und die Schlange schläfert mich ein, lullt mich ein, bis ich ganz vergessen habe, was ich eigentlich wollte.
Mein Mann sagt: Du machst ja auch zuviel. Du kannst ja nicht noch mehr machen. Mach doch mal weniger davon und hiervon.
Ich sage: das ist nicht das Problem. Nicht das was ich tu, ist das Problem, das ist relativ beliebig, abgesehen von ein paar Sachen, die ich nicht aufgeben wollte. Das was ich nicht, tu, ist das Problem, und dass ich nicht oft genug da hinschau und nicht interessiert genug herausfinde, warum nicht.
Meine Träume nämlich.
Es gibt Dinge, die will ich lernen, seit ich ein kleines Mädchen bin. Manches davon hab ich mal irgendwann probiert und mangels Möglichkeiten wurde es nix, oder ich hab mich entmutigen lassen, weil es nicht gleich so gut lief, wie ich dachte, weil ich zu langsam gelernt habe… manches habe ich schon ewig vor mir liegen und müsste nur /anfangen/ – wäre da nicht die Schlange…
Ich hab doch meine Träume aus einem Grund. Und der Grund ist doch nicht, dass ich immer nur träume. Sondern dass ich da was leben kann. Leben, was in meinem Herzen ist. Ich möchte gerne anfangen, hinzuschauen, meine Schlangen und ihre Methoden zu identifizieren und meine Träume anzugehen.
Ich kenne die ganzen Methoden, mit denen man Ziele erreichen kann… ich hab sie für alle möglichen Sachen umgesetzt und es funktioniert. Nur vor meinen Träumen schrecke ich zurück.
Hmtja. Schaun mer mal..
Das ist aber nur der Titel, weil es das ist, was mich ganz aktuell umtreibt. Es wird um eine Million andere Dinge gehen, mein Herz ist voller Themen und ich bin gespannt, was sich den Weg nach draußen bahnen wird.
Hallo Welt! 🙂